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Heute im Raum-ON: Prüfverfahren der Dichtheitsprüfung

Ein Lecktester ist ein Gerät, mit dem die Dichte von verschiedenen Geräten gemessen wird. Das Messen der Druckdifferenz oder des Durchflusses sind dabei die gängigsten Methoden.

In der industriellen Produktion muss man regelmäßig Geräte auf ihre Dichtheit kontrollieren, da sie hohen Anforderungen und Standards unterliegen. Dabei handelt es sich um einzelne Bauteile, Komponenten und Fertigteile, zum Beispiel mechanische Drucksensoren, Manometer, oder Heizung und Gas, Kühler, Fittinge, Ventile, Pumpen oder Schläuche. Durch die regelmäßige Prüfung mit Lecktestern können Fehler in Bauteilen vermieden werden. Zudem kann das Austreten verschiedener Gase für Mitarbeiter sogar gefährlich sein. Ein Lecktester kann ein Leckage genau lokalisieren und das Leck kann somit umgehend beseitigt werden. Viele Lecktests gibt es bereit vollautomatisiert und benötigen nur noch eine manuelle Kalibrierung. Vor allem in produzierenden Bereichen werden Lecktests eingesetzt, zum Beispiel die Automobilbranche, Medizintechnik, Gas., Hydraulikhersteller, sowie Gießereien.

Ort

Es muss außerdem noch nach Ort unterschieden werden. Je nachdem bieten sich andere Lecktester an. Eine Prüfung an installieren Systemen, zum Beispiel Rohrleitung, Vakuumanlagen, Verpackungen, Kühlanlagen oder Speichern oder an Komponenten in der Serienproduktion, zum Beispiel Kraftstoffbehälter, Bremsleitungen, Einspritzpumpen, Gaszähler usw.

Arten

Je nachdem können verschiedene Prüfverfahren verwendet werden. Zu den häufigsten Verfahren zählen Hydraulische oder pneumatische Druckveränderungsverfahren, die den Abfall, den Anstieg oder die Differenz des Drucks messen. Es gibt jedoch auch Methoden, Lecke zu testen, indem man verschiedene Spurengase nachweist, zum Beispiel Helium.

  • Die Werker-Wasserbad-Prüfung

Die häufigste Methode von Lecktests ist die Werker-Wasserbad-Prüfung. Wenn es eine Leckage gibt, wird das durch Luftblasen angezeigt und kann genau lokalisiert werden. Der Nachteil dieser Methode ist, dass nur der Mensch über Dichtheit oder Undichtheit entscheidet und so nur größere Leckagen entdeckt werden.

  • Die Ultraschall-Gasblasen-Prüfung

Das Ultraschall-Gasblasen-Verfahren ist im Grunde so ähnlich, nur übernimmt diesmal ein Ultraschallsystem die Detektive der Blasen.

  • Das Differenzdruck-Verfahren

Das Differenzdruck-Verfahren misst man die Druckdifferenz zwischen Prüfteil und Referenzteil. Diese Methode ist vergleichsweise kostengünstig und weit verbreitet.

  • Gas-Leckage-Prüfungen

Gas-Leckageprüfungen gelten als sehr präzise und können sehr kleine Leckagen identifizieren. Als Gase werden Helium, Wasserstoff oder Schwefelhexfluorid eingesetzt. Mit dem Gas wird ein Druckunterschied zwischen Prüfling und Nachweisgerät erzeugt. Bei einer Leckage strömt das Fas konstant von der Hochdruckseite zur Niederdruckseite.

Je nach Einsatzgebiet und Anforderungen bieten sich verschiedene Verfahren an. Die ideale Prüfmethode ist immer eine individuelle Entscheidung und hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Absolut dichte Bauteile gibt es allerdings nicht. Es muss also immer auch eine maximal zulässige Leckage bestimmt werden, die nicht überschritten werden darf. Dies hängt von verschiedenen Sicherheitsanforderungen der Maschinen und der Umgebung ab.

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