Jiaogulan
Gesundheit

Besser als Ginseng? Jetzt kommt Jiaogulan

Ginseng kennt jeder und auch die Wirkung der Wurzel und des daraus gewonnenen Tonikums ist weitläufig bekannt – nämlich als Stärkung des Immunsystems und für die Anregung des Stoffwechsels. Ginseng macht den menschlichen Körper auch widerstandsfähiger gegen Stress und gegenüber anderen schädlichen Einflüssen. Eine Alternative zu Ginseng ist Jiaogulan, das auch als Unsterblichkeitskraut oder Frauenginseng bezeichnet wird. Bei diesem wiederentdeckten Kraut handelt es sich um eine Kletterpflanze, die eine Wuchshöhe von 300 bis 500 Zentimeter erreichen kann, sowie eine Wuchsbreite von 100 bis 400 Zentimeter. Die frühesten Aufzeichnungen über dieses Heilkraut stammen aus China und sind gut 600 Jahre alt. Doch schon so lange wird dieses Heilkraut für einen heißen Aufguss aus den süß-herb schmeckenden Blättern dieser Pflanze aufgebrüht und ist in China unter dem Namen Xiancao bekannt – und das bedeutet übersetzt „Kraut der Unsterblichkeit“. Die Leute in China sagen dabei – und dem stimmen die Japaner zu: Dieses Kraut wirkt wie Ginseng, aber besser wie Ginseng. Kein Wunder, denn die Pflanze enthält auch Ginseoside.

Auch Amerikaner lieben die PflanzeJiaogulan

Nicht nur in China und in Japan ist das Kraut bekannt und beliebt. Auch in den USA hat man die Pflanze inzwischen entdeckt. Grund dafür ist dort: Jiaogulan ist günstiger als Ginseng und die Inhaltsstoffe und die Wirkung eben fast gleich. Das Kraut enthält zudem – anders als Ginseng – auch noch eine Art von Saponinen, genauer gesagt die sogenannten Gypenoside. Nur mit der Aussprache des Krauts – Dschiau-gu-lan – tun sich die Amerikaner etwas schwer. Vor allem Hollywoodstars und Gesundheitsjunkies in den USA schwören aber auf den Tee aus den Blättern von diesem Heilkraut. Vorteilhaft ist dabei: Sowohl frische wie auch getrocknete Blätter von diesem Kraut können für die Zubereitung von einem Teeaufguss genutzt werden. Die Chinesen und die Japaner nutzen aber nicht nur die Blätter. Sie verwenden auch die junge Triebspitzen. Diese werden in Salate gemischt, was diesem einen lakritz-ähnlichen Geschmack verleiht, wenn die Salatblätter die Zunge berühren.

So wirkt das Unsterblichkeitskraut

Das Adaptogen hat natürlich keinerlei Nebenwirkungen, aber jede Menge Wirkweisen, die ihm nachgesagt werden. So soll – wenn man regelmäßig einen Teeaufguss mit den Blättern des Unsterblichkeitskraut kostet – stressbedingte Krankheiten kein Thema sein und das Herz stärken, da die Inhaltsstoffe die Pumpleistung des Herzens verbessert und die Durchblutung fördert. Gleichzeitig beugt der Frauenginseng Bluthochdruck vor, wobei ein zu niedriger Blutdruck angehoben wird. Das Unsterblichkeitskraut senkt zudem das Cholesterin, eben vor allem den LDL-Spiegel. Die Inhaltsstoffe wirken zudem blutbildend und stärken die Tätigkeit der Lymphozyten und senkt den Blutzucker und die Blutfette und gilt als krebshemmend und fördert den Stoffwechsel.

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